Juni 10th, 2008

Nachdem im letzten Jahr Brautkleider im Lessingtunnel schaukelten, setzt man in diesem Jahr im Mercado noch einen drauf: eine Wäscheleinen-Installation. Die Altonale steuert ihrem Höhepunkt entgegen. Nur was will uns der Künstler damit sagen?
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Juni 9th, 2008

Ich bin zerknirscht: Seit 1990 lebe und arbeite ich im Bezirk Altona. Und habe es in dieser langen Zeit nicht geschafft, das Stadtteilarchiv Ottensen in der Zeißstraße kennenzulernen. Das muss sich ändern. Ein Aufsteller vor den denkmalgeschützten Gebäuden macht neugierig. “Nacht. Natur. Das andere Tokio” steht da. Aber nicht nur die fotografische Arbeit des Japaners Nakazato Katsuhito lohnt den Besuch, sondern auch die interessanten, verschachtelten Räumlichkeiten des Stadtteilarchivs, die festen und wechselnden Ausstellungen eine entdeckenswerte Unterkunft bieten. Während der Kunst-Altonale bis zum 15.Juni ist Dienstags bis Sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. In der Zeit vom 17. Juni bis 10. Juli: Dienstags und Mittwochs von 9.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr 30. Donnerstags 14 bis 19 Uhr. Stadtteilarchiv Ottensen e.V. - Kesselhaus, Zeißstraße 28, 22765 Hamburg.
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Juni 6th, 2008

ARTONA: Entwicklung der Seitenaufrufe im Jahr 2007
Ich hatte da so eine Idee: Gibt es unter Ihnen Menschen, die an einer Fortbildung zum Bürger-Journalisten interessiert sind? Begeisterte Altonaer, die Kunst- und Kulturthemen aus ihrer direkten Umgebung sammeln, aufbereiten und veröffentlichen möchten. Auf ARTONA. Tagtäglich. Die Theorie würde sich von journalistischem Handwerkszeug (Wie man gut und verständlich schreibt; Darstellungsformen) über Bildauswahl und -bearbeitung, webgestützte Publizierungssysteme (CMS, Blogs) bis zu rechtlichen Fragestellungen (Urheberrecht, Creative Commons) und Gestaltungsfragen erstrecken. Interessiert?
Natürlich kann ich Ihnen dieses Angebot nicht kostenlos machen. Ich publiziere ARTONA jetzt eineinhalb Jahre, ohne einen Cent daran zu verdienen. Das Weblog soll auch weiterhin über Kunst und Kultur aus dem wilden Westen Hamburgs informieren. Werbefrei. Denn blinkende Banner und Googles AdWord sind mir ein Gräuel. Ich habe einen Stundensatz von 40 Euro kalkuliert. Mindestens zehn Stunden im Monat. Finden sich zehn Interessierte, zahlt jeder 4 Euro pro Stunde. Plus die anteilige Miete für einen Raum, wo wir arbeiten können. Falls es unter Ihnen Interessierte gibt, die sich in Theorie und Praxis fundiert fortbilden und so ganz nebenbei zur Lebendigkeit des Stadtteils beitragen möchten, klicken Sie auf das Kommentar-Feld unter diesem Beitrag. Jeder Klick löst eine Mail an mich aus. Auf Wunsch behandele ich Ihre Anfrage vertraulich. Niemand erfährt davon, wenn Sie es nicht möchten. Darauf gebe ich Ihnen mein Wort.
Ich hatte da so eine Idee: Eine Gruppe leidenschaftlicher Laienreporter, die auf der Altonale ausschwärmen, Schätze suchen und ihre Fundstücke mit allen teilen. Auf ARTONA!
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Juni 4th, 2008

Am Samstag, den 7. Juni, um 22 Uhr im Logensaal der Kammerspiele Hamburg, wird Vocal Jazz von Ines-Marie Jaeger zu hören sein. Sie selbst sagt über sich und ihr Programm: “Eine Lady, unterwegs auf den breiten Promenaden von Jazz, Swingtunes und Rainbow-Star-Balladen. Sinnlichkeit trifft Lebendigkeit, sehnsüchtig - aufreizende Langsamkeit wechselt mit beschwipstem Uptempo. Das ist Entertainment mit Eleganz und klassischem Stil, eine Tour durch die Song-Kultur mehrerer Jahrzehnte.”
Sängerin Ines-Marie Jaeger wird bei ihrem preisgekrönten Soloprogramm Ladytramp von einem kongenialen Jazz-Trio begleitet: Lothar Ahrens: Schlagzeug, Dennis Meier: Keyboard und Michael Koops: Bass.
Wer vorab schon mal in ihr Programm hineinhören möchte, kann das hier tun.
Kammerspiele Hamburg, Hartungstr. 9. Karten: 18,-€ / 15,-€ (Sonderpreis Xing-Mitglieder 15,-€ ), Tel.: 040 – 440298.
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Juni 1st, 2008

(Foto: Jutta Hoppe)
KUNST-NAH präsentiert Jutta Hoppe: „Auch heute habe ich meinen Glückstag…“. Astrid Lindgren ins Leben geschaut, mit Szenen und Musik. Am Freitag, den 6. Juni 2008, 20.00 Uhr bei KUNST-NAH, Große Bergstraße 152, 22767 Hamburg. Eintritt: 8,- Euro, erm. 5,- Euro. In diesem Programm geht es um das außergewöhnliche Leben der Astrid Lindgren. Biographische Einblicke, ihre Rede „Niemals Gewalt“ und vor allem das Aufleben einiger ihrer beliebtesten Figuren. Es erklingen Lieder aus Filmen und schwedische Melodien auf der Violine und auf der Nyckelharpa, einem alten schwedischen Streichinstrument.
Jutta Hoppe lebt als freiberufliche Musikerin und Schauspielerin in Hamburg. 2000 gründete sie mit anderen das „LiteraTheater“. Sie spielt klassische und Salonmusik, Tango und Improvisation, auf zahlreichen Bühnen im In-und Ausland.
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Mai 29th, 2008

(Foto: Stefan Moos)
Im Rahmen der 4. Hamburger Triennale der Photographie 2008 zeigt der FRISE-Künstler Stefan Moos innerhalb einer Gruppenausstellung zwei neue Siebdrucke auf Plexiglas und ein Video. Die Ausstellung wird am Montag, den 2. Juni 2008, 19 Uhr in der Barlach Halle des Kunsthauses, Klosterwall 15, 20095 Hamburg, eröffnet und dauert vom 3. Juni bis 6. Juli 2008. Zur Eröffnung der Ausstellung um 19 Uhr sprechen Prof. Dr. Karin von Welck (Senatorin für Kultur, Sport und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg), Ingo Taubhorn (Haus der Photographie, Hamburg) und Prof. Dr. Volker Steinkraus (Dermatologikum Hamburg).
Es stellen aus: SUSANNE BARTSCH - LIA DARJES - SEBASTIAN GLOMBIK - ANNA GORECKA - INSA GRAHLMANN - NELE GÜLCK - MAREIKE GÜNSCHE - JENNY JACOBY - JOY EVA KRÖGER - PAULA MARKERT - VALERIA MITELMAN - STEFAN MOOS - KATARINA OBRADOVIC - HYEYEON PARK - JOHANNES POST - BLANCA ESTELA RODRIGUEZ MANDUJANO - FRANCISCO VALENTIN SCHORK - YANN-VARI SCHUBERT - ALEXA SEEWALD - SABINA SIMONS - ATESSA VATANTCHI - WASSILY ZITTEL
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Mai 26th, 2008

(Foto-Installation “Flip-Flop” von Ute Kühn)
Am Freitag den 30. Mai 2008 beginnt die Kunst-Altonale. Am 31. Mai um 14 Uhr wird die Schaufenstergalerie mit einem Rundgang eröffnet, den KroKo-Künstler Manfred Kroboth führen wird. Treffpunkt ist das Untergeschoß des Mercado in Ottensen. Im Rahmen der Schaufenstergalerie zeigt Ute Kühn ihre Serien “Zu Fuß” und “Flip-Flop”, die vom Reisen und Unterwegssein inspiriert sind (”de Schooster”, Bahrenfelder Straße 203).
Unter dem Titel „Die Bürger der Großen Bergstraße“ zeigen 12 Künstler der Altonaer Bildhauerwerkstatt Goldbachstraße vom 31.05. bis 15.06.2008 ihre Werke und arbeiten zwei Wochen lang vor Ort bei KUNST-NAH, Große Bergstraße 152. Eröffnung: 30.05. um 19 Uhr; 13.06., ab 19 Uhr, Werkstattfest mit DJ BEN KENOBI; 15.06., ab 11 Uhr, Finissage, Präsentation der fertigen Skulpturen, Figuren und Zeichnungen.
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Mai 22nd, 2008

Mark Rothko (1903-1970). No. 18/No. 16 (Untitled / Plum, Orange, Yellow), 1949. Öl auf Leinwand, 172,1 x 106,4 cm. Museo de Arte Contemporáneo. Internacional Rufino Tamayo, Mexico City © 1998 Kate Rothko Prizel & Christopher Rothko / VG Bild-Kunst, Bonn 2008
Mit diesem Bild endet die Berichterstattung über die Rothko-Retrospektive in der Hamburger Kunsthalle.
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Mai 22nd, 2008
” (…) heute ist die Kopie nicht mehr viel wert. Es ist eine andere Welt, in der man nicht mehr durch Knappheit Geld verdient, sondern durch Überfluss.” Gerd Leonhardt hat einige interessante neue Thesen formuliert. Nachzulesen in seinem Buch, das er gegen Spende zum Download anbietet oder in einem Interview mit ZEIT online. (via delamar)
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Mai 21st, 2008
Freitag, den 23. Mai 2008, 20.00 Uhr lädt Kunst-Nah zum „Privatvergnügen“: Cornelia Manikowsky liest eigene Texte. Mignon Remé liest ausgewählte Prosa von Marieluise Fleißer. Die Band „Tod im Strandkorb“ spielt Surf-Musik. Erika Werner moderiert. KUNST-NAH, Große Bergstraße 152, 22767 Hamburg. Eintritt: 3,- Euro. Kartenreservierung: 040 4327 8707 oder info@stil-ev.de.
Was Sie erwartet, beschreibt Erika Werner: Die Schriftstellerin Cornelia Manikowsky und die Schauspielerin Mignon Remé wohnen in Altona, ebenso die Moderatorin aus dem Schanzenviertel, die kürzlich eingemeindet wurde. „Tod im Strandkorb“ wurde in Ottensen gegründet, die Galerie KUNST-NAH, in der die Veranstaltung stattfindet, liegt in Altona-Altstadt. Altonaer Künstler…
Ihre Kunst hat mit Altona selbstredend nichts zu tun – der Surf Rock kommt aus Amerika, Marieluise Fleißer, eine Klassikerin der Frauenliteratur, deren Texte Mignon Remé liest, stammt aus einer ganz anderen Gegend – aus Bayern - und aus einer ganz anderen Zeit – der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts -, und Cornelia Manikowskys Texte werden in ganz Deutschland und anderswo – z. B. in Frankreich, Italien, Bulgarien… - als bemerkenswerte deutsche Gegenwartsliteratur wahrgenommen. Die Mischung aber ist „typisch“ Altona. Wie im wirklichen Leben vertragen sich rockige Popmusik und melancholische Prosa, Lautes und Leises, anspruchsvolle Texte und eingängige Musik.
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