Archive for Mai, 2008

Haut

Donnerstag, Mai 29th, 2008

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(Foto: Stefan Moos)

Im Rahmen der 4. Hamburger Triennale der Photographie 2008 zeigt der FRISE-Künstler Stefan Moos innerhalb einer Gruppenausstellung zwei neue Siebdrucke auf Plexiglas und ein Video. Die Ausstellung wird am Montag, den 2. Juni 2008, 19 Uhr in der Barlach Halle des Kunsthauses, Klosterwall 15, 20095 Hamburg, eröffnet und dauert vom 3. Juni bis 6. Juli 2008. Zur Eröffnung der Ausstellung um 19 Uhr sprechen Prof. Dr. Karin von Welck (Senatorin für Kultur, Sport und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg), Ingo Taubhorn (Haus der Photographie, Hamburg) und Prof. Dr. Volker Steinkraus (Dermatologikum Hamburg).

Es stellen aus: SUSANNE BARTSCH - LIA DARJES - SEBASTIAN GLOMBIK - ANNA GORECKA - INSA GRAHLMANN - NELE GÜLCK - MAREIKE GÜNSCHE - JENNY JACOBY - JOY EVA KRÖGER - PAULA MARKERT - VALERIA MITELMAN - STEFAN MOOS - KATARINA OBRADOVIC - HYEYEON PARK - JOHANNES POST - BLANCA ESTELA RODRIGUEZ MANDUJANO - FRANCISCO VALENTIN SCHORK - YANN-VARI SCHUBERT - ALEXA SEEWALD - SABINA SIMONS - ATESSA VATANTCHI - WASSILY ZITTEL

Kunst-Altonale

Montag, Mai 26th, 2008

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(Foto-Installation “Flip-Flop” von Ute Kühn)

Am Freitag den 30. Mai 2008 beginnt die Kunst-Altonale. Am 31. Mai um 14 Uhr wird die Schaufenstergalerie mit einem Rundgang eröffnet, den KroKo-Künstler Manfred Kroboth führen wird. Treffpunkt ist das Untergeschoß des Mercado in Ottensen. Im Rahmen der Schaufenstergalerie zeigt Ute Kühn ihre Serien “Zu Fuß” und “Flip-Flop”, die vom Reisen und Unterwegssein inspiriert sind (”de Schooster”, Bahrenfelder Straße 203).

Unter dem Titel „Die Bürger der Großen Bergstraße“ zeigen 12 Künstler der Altonaer Bildhauerwerkstatt Goldbachstraße vom 31.05. bis 15.06.2008 ihre Werke und arbeiten zwei Wochen lang vor Ort bei KUNST-NAH, Große Bergstraße 152. Eröffnung: 30.05. um 19 Uhr; 13.06., ab 19 Uhr, Werkstattfest mit DJ BEN KENOBI; 15.06., ab 11 Uhr, Finissage, Präsentation der fertigen Skulpturen, Figuren und Zeichnungen.

RR III

Donnerstag, Mai 22nd, 2008

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Mark Rothko (1903-1970). No. 18/No. 16 (Untitled / Plum, Orange, Yellow), 1949. Öl auf Leinwand, 172,1 x 106,4 cm. Museo de Arte Contemporáneo. Internacional Rufino Tamayo, Mexico City © 1998 Kate Rothko Prizel & Christopher Rothko / VG Bild-Kunst, Bonn 2008

Mit diesem Bild endet die Berichterstattung über die Rothko-Retrospektive in der Hamburger Kunsthalle.

Musik 2.0

Donnerstag, Mai 22nd, 2008

” (…) heute ist die Kopie nicht mehr viel wert. Es ist eine andere Welt, in der man nicht mehr durch Knappheit Geld verdient, sondern durch Überfluss.” Gerd Leonhardt hat einige interessante neue Thesen formuliert. Nachzulesen in seinem Buch, das er gegen Spende zum Download anbietet oder in einem Interview mit ZEIT online. (via delamar)

Privatvergnügen

Mittwoch, Mai 21st, 2008

Freitag, den 23. Mai 2008, 20.00 Uhr lädt Kunst-Nah zum „Privatvergnügen“: Cornelia Manikowsky liest eigene Texte. Mignon Remé liest ausgewählte Prosa von Marieluise Fleißer. Die Band „Tod im Strandkorb“ spielt Surf-Musik. Erika Werner moderiert. KUNST-NAH, Große Bergstraße 152, 22767 Hamburg. Eintritt: 3,- Euro. Kartenreservierung: 040 4327 8707 oder info@stil-ev.de.

Was Sie erwartet, beschreibt Erika Werner: Die Schriftstellerin Cornelia Manikowsky und die Schauspielerin Mignon Remé wohnen in Altona, ebenso die Moderatorin aus dem Schanzenviertel, die kürzlich eingemeindet wurde. „Tod im Strandkorb“ wurde in Ottensen gegründet, die Galerie KUNST-NAH, in der die Veranstaltung stattfindet, liegt in Altona-Altstadt. Altonaer Künstler…

Ihre Kunst hat mit Altona selbstredend nichts zu tun – der Surf Rock kommt aus Amerika, Marieluise Fleißer, eine Klassikerin der Frauenliteratur, deren Texte Mignon Remé liest, stammt aus einer ganz anderen Gegend – aus Bayern - und aus einer ganz anderen Zeit – der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts -, und Cornelia Manikowskys Texte werden in ganz Deutschland und anderswo – z. B. in Frankreich, Italien, Bulgarien… - als bemerkenswerte deutsche Gegenwartsliteratur wahrgenommen. Die Mischung aber ist „typisch“ Altona. Wie im wirklichen Leben vertragen sich rockige Popmusik und melancholische Prosa, Lautes und Leises, anspruchsvolle Texte und eingängige Musik.

Zwei Tipps

Montag, Mai 19th, 2008

Am 20. Mai veranstaltet der World Future Council um 20 Uhr eine öffentliche Diskussion zum Thema “Die Zukunft in unseren Händen”. Im Jahr 2007 hatte Artona über die WFC-Gründung in Hamburg berichtet. In der Galarie DG HYP Wintergarten (nahe der Binnenalster), werden neben Ratsgründer Jakob von Uexküll und WFC-Vorsitzender Bianca Jagger, Hermann Scheer und Beate Weber für Gespräche zur Verfügung stehen. (Gertrudenstraße 3, 20095 Hamburg)

Am 22.5. gibt Alfred Brendel seinen letzten Klavierabend in Hamburg. In der Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg, Großer Saal. Beginn: 19 Uhr 30. Der Pianist hat folgende Werke auf seinem Programm: Joseph Haydn: Variationen f-Moll Hob. XVII/6. Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate F-Dur KV 533 - KV 494. Ludwig van Beethoven: Sonate Es-Dur op. 27/1. Franz Schubert: Sonate B-Dur D 960. Karten: ab 22 Euro.

RR II

Freitag, Mai 16th, 2008

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Mark Rothko (1903-1970). Self-portrait. 1936, Öl auf Leinwand, 81,9 x 65,4 cm. Collection Christopher Rothko © 1998 Kate Rothko Prizel & Christopher Rothko / VG Bild-Kunst, Bonn 2008

Punkt 10 Uhr. Die Pforten des weißen Kubus öffnen sich. Schulklassen und Kunstbeflissene jeden Alters drängen in die Ausstellung, die sich über drei Stockwerke erstreckt. Jeder kennt die typischen Bilder Rothkos: drei Farben erschaffen ein Universum. Der Betrachter empfindet fast spirituelle Gefühle, angesichts der Intensität der Bilder. Doch die Entdeckung waren Arbeiten aus dem Frühwerk des Künstlers. Stellvertretend: “The Rites of Lilith” aus dem Jahr 1945. Als Gewinn erweist sich auch die Kombination einiger Arbeiten Rothkos mit den Landschaftsbildern von Caspar David Friedrich. Einsichten schaffte die Möglichkeit, digital in seinen Skizzenbüchern zu blättern. In den Begleittexten gab Rothko seiner Verwunderung darüber Ausdruck, dass seine Bilder “friedlich” und “fast religiös” wirkten, da sie aus Gewalt entstanden seien. Es müssen gewaltige innere Kräfte gewesen sein: Denn 1969 verliess der Künstler seine Familie, um in seinem Atelier zu leben. 1970 verübte er dort Selbstmord.

Kulturelle Eilmeldung!

Dienstag, Mai 13th, 2008

Sascha Piroth, der schon in einer Künstlerwoche auf Artona vorgestellt wurde, empfiehlt allen, die heute Abend nicht im Beach-Club verbringen wollen, den 70. Machtclub im Malersaal. Deutsches Schauspielhaus, Kirchenallee 39, 20099 Hamburg. Einlass: 19.30, Beginn: 20.30 Uhr, Eintritt 9 Euro. Heute abend mit: Sascha Piroth, Thomas Pletzinger und Vincent Welt.

Rothko-Retrospektive

Montag, Mai 12th, 2008

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Mark Rothko (1903-1970) No. 5 (Reds), 1961. Öl auf Leinwand, 177,8 x 160 cm. Neue Nationalgalerie Berlin, SMPK © 1998 Kate Rothko Prizel & Christopher Rothko / VG Bild-Kunst, Bonn 2008

“Leuchtend, farbintensiv und hoch-emotional”. Unter dem Titel Mark Rothko. Die Retrospektive würdigt die Hamburger Kunsthalle vom 16. Mai bis 24. August 2008 den abstrakten Expressionisten. Die Ausstellung umfasst über 110 Arbeiten des Amerikaners, davon über 70 Gemälde auf Leinwand und rund 40 Arbeiten auf Papier. Nicht ohne Stolz heisst es in der Ankündigung: “Eine vergleichbare Gelegenheit, Rothkos Werk in dieser Dichte und Qualität zu sehen, wird sich in Europa auf lange Sicht nicht wieder bieten.” Für die Ausstellung gelten folgende erweiterte Öffnungszeiten: Sonntag bis Mittwoch 10 bis 18 Uhr. Donnerstag bis Samstag 10 bis 21 Uhr. Montag geschlossen. Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall, 20095 Hamburg.

Freude an der kleinen Form

Freitag, Mai 9th, 2008

“Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder” (Degenhardt), ist der Tènor vieler alteingesessener Medien, wenn es um das Bloggen geht. Neben der Befürchtung, die eigene Vormachtstellung im geistigen Dialog mit Nicht-Journalisten teilen zu müssen, geht es darum, mit immer mehr Kommunikatoren um die knappe Aufmerksamkeit der Rezipienten zu buhlen. Ein Ergebnis von Web 2.0. Die ZEIT führt gerade diese Diskussion in ihren aktuellen Ausgaben. Leicht pikiert, wie es sich für Edelfedern gehört. Aber um sich nicht Einseitigkeit vorwerfen zu müssen, lässt man Stefan Niggemeyer (Gründer von BILDblog.de und stefan-niggemeier.de, Platz 2 und 6 der aktuellen deutschen Blogcharts) zu Wort kommen. Aufatmend: Denn Gott sei Dank, er ist gelernter Journalist.

“Neben vielen, die in unterschiedlichem Mischungsverhältnis große Ahnungslosigkeit mit großer Meinungsstärke kombinieren, finden sich auch kluge Gedanken von Laien, fundierte Analysen von Experten, persönliche Schilderungen von Betroffenen”. (Stefan Niggemeyer: Trüffel im Schlamm) Zeit für ein eigenes statement: Für mich ist es die Freude an der kleinen Form, die ein Kultur-Blog zum Vergnügen macht. Entweder ein Bild, das auch mal für sich allein stehen kann. Oder Texte, die vom Gedicht über Bericht bis zur Kurzgeschichte reichen können. Von Lyrik bis Prosa. Von schwarz bis rosa. Atmosphärische Blitzlichter. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alles ausprobieren zu können, macht ein Blog zum Abenteuerspielplatz. Dazu die Geschwindigkeit: Gerade passiert, schon publiziert. Bereit, angesehen und kommentiert zu werden. Warum schauen Sie in Blogs?