Archive for März, 2008

Music for 2 guitars

Sonntag, März 30th, 2008

guit.jpg

Zur Release-Party der CD “Music for 2 guitars” von Tatjana Kukoč und Tilman Hübner, lädt KUNST-NAH am 4.4.2008 um 20 Uhr in die Große Bergstr. 152 ein. Neue spielfreudige Musik mit Minimal- und Ethnoanklängen wird zu hören sein. Der Eintritt ist frei. Wer vorab einen Klangeindruck von den Gitarristen bekommen möchte, kann hier in ihre CD hineinhören.

Beeindruckend bedrückend

Donnerstag, März 27th, 2008


Trapped: Mental Illness in America’s Prisons from Jenn Ackerman on Vimeo.

Beeindruckend bedrückend. Die amerikanische Photojournalistin Jenn Ackermann zeigt, wie Amerika psychisch kranke Menschen in Gefängnissen ohne adäquate Behandlung weggesperrt hat. Die reiche Nation gibt ihr Geld lieber für Kriege oder faule Immobilienkredite aus. Aber Vorsicht: Der Insasse, der durch das Gefängnisgitter in seiner tiefsten Qual nach Gott schreit, ist keine leichte Kost…

“Massiern´se mich doch mal!”

Montag, März 24th, 2008

uleuner.jpg

Am 18.04.2008 um 20 Uhr präsentiert KUNST-NAH “Tragisch-Komische Streicheleinheiten”, ein MusiKabarett von Ute Leuner und Susanne Hoffmann.

Mit Ute Leuner wird die Bühne lebendig: Sie tanzt, swingt, zappelt und wackelt, dass die Bretter beben, taucht in Gefühlswelten, in einen “Tanz der Tränen” ein und verwandelt sich in das “Mauerblümchen Gisela” oder in die liebessüchtige Schlampe “Francoise”. Leise besingt sie das einsame Los einer Krampfader, plaudert über Diäten, Damenbärte, unzähmbare Männer mit leichtem Funkenschlag und das Publikum kommt in den Genuss einer Massage der Entertainerin. Die Expertin für Zwerchfellmassagen nimmt die Zuschauer mit auf einen Ausflug in den BH-Laden für Übergrößen und lässt es dort ordentlich krachen. In ihren sehnsüchtigen Träumen spielt Winnetou eine entscheidende Rolle, für den sie einen leidenschaftlichen Indianertanz aufs Parkett legt. Die temperamentvolle Pianistin und Saxophonistin Susanne Hofmann schafft es, den unterschiedlichen Facetten der Show musikalischen Charakter zu geben, indem sie Stile wie Jazz, Blues, Swing, Klassik oder auch Rock`n`Roll miteinander verschmelzen lässt. (Christina Dickel)

LICHTER – Elf Positionen junger Fotografie

Mittwoch, März 19th, 2008

lichterweb.jpg

Anlässlich der Triennale der Photographie in Hamburg zeigen elf junge Künstler vom 12.04. bis 26.04.2008 bei KUNST-NAH ihre aktuellen Arbeiten. Alle sind derzeitige oder ehemalige Studierende der Professoren Vincent Kohlbecher und Ute Mahler an der HAW (Hochschule für angewandte Wissenschaften) Hamburg. Die Vernissage findet am 11.04. um 19 Uhr statt in der Großen Bergstraße 152, 22767 Hamburg. Öffnungszeiten: Di-Fr 11-19, Sa 11-17 Uhr.

Swantje Lahnor: abstrakt

Sonntag, März 16th, 2008

abstrakt.jpg

Neues von Swantje Lahnor

Freitag, März 14th, 2008

kreuzfenster.jpg

Ich hatte sie und ihre Arbeiten in einem Künstlerporträt ausführlich vorgestellt. Nun schickte mir Swantje Lahnor neue Bilder. Zwei davon werde ich dem geneigten Artonaut heute und morgen zeigen. Denn ich unterstütze gern ihre Absicht, die sie in einer mail so trefflich formuliert hat: “Ran an den Markt!” So sei es. Wir starten fast österlich mit “Kreuzfenster”.

Kunst und Cocktails

Dienstag, März 11th, 2008

(via Ehrensenf)

Kafka und Abi

Samstag, März 8th, 2008

kunstnah.jpg

Gut zu hören. Literatur-Musik-Veranstaltung am Dienstag, den 18. März um 20.00 Uhr bei KUNST-NAH. Stephan Benson liest ausgewählte Texte von Franz Kafka. Abi Wallenstein (Gitarre, Gesang) musiziert. Erika Werner moderiert. KUNST-NAH, Große Bergstraße 152, 22767 Hamburg. Eintritt: 3,- Euro. Kartenreservierung: (040) 4327 8707 oder info@stil-ev.de.

Franz Kafka lebte von 1883 – 1924, davon die meiste Zeit in Prag. Seine Werke gehören zur Weltliteratur. In Romanen und Erzählungen schildert er die Welt als einen unwegsamen, rätselhaften Ort, den der Mensch schicksalhaft bewohnen muss, ob er will oder nicht. „Nur weg von hier!“ heißt es im ersten, kurzen Text unserer Lesung, aber das kann nicht gelingen. Der Junge in der Erzählung „Betrachtung“ hofft noch auf Narrenfreiheit in „der Stadt im Süden“, doch Josef K., Angestellter einer Bank, muss erfahren, dass ihm der Prozess gemacht wird, er gefangen ist in den Umständen seiner Zeit, als Unschuldiger schuldig wird und Leben bestraft wird mit dem Tod. Kafkas bewegte Bilder sind farbig, kontrastreich, mit Tempo erzählt, man kann sie sich leicht als Filmszenen oder auch als Comics vorstellen, sie sind aber auch Sinnbilder des Lebens, die jeder Leser anders verstehen kann und anders deutet. Abi Wallenstein hat als Jugendlicher Kafka gelesen und sich mit dem jüdischen Autor aus Prag identifiziert. Bis heute ist Franz Kafka sein Lieblingsschriftsteller geblieben, den er immer wieder liest. Als Musiker hat er sich mit einer ganz anderen Kunstrichtung beschäftigt: dem Blues. Dieser entstand vor gut 100 Jahren etwa zu derselben Zeit, in der Kafka anfing zu schreiben, hervorgebracht von einer in der Sklaverei entwurzelten und demoralisierten schwarzen Bevölkerung in den USA. Heute ist diese Musik überall in der Welt angekommen.. (Erika Werner S.T.I.L. e. V., Förderverein für Sprachkunst und Literaturvermittlung)

Ein dreifach donnerndes…

Mittwoch, März 5th, 2008

… Hallo an alle, die regelmässig hier bei ARTONA hereinschauen. Ich habe die Statistiken des Jahres 2007 ausgewertet. Ergebnis: Von Januar bis Dezember hat sich sowohl die Zahl der Seitenaufrufe (neudeutsch: page impressions), als auch die der Besucher verdreifacht! Danke! Also kann ich mit diesem Blog nicht völlig daneben liegen. Darf ich trotzdem mal unverschämt sein? Leider ist die Zahl der Kommentare nicht so erfreulich angestiegen. Um es mal diplomatisch zu formulieren. Woran liegts? Lieber Konsumieren statt Kommentieren? Oder gibts zu den Veröffentlichungen nichts zu sagen? Ein brummendes Blog zeichnet sich (auch) durch lebendige Diskussionen aus. Und die wünsche ich mir. Was wünschen Sie sich?

Frappante Fotos

Dienstag, März 4th, 2008

frappantneu.jpg

Gianna Schade informiert, dass es vom 18. April bis 4. Mai 2008 im Frappant (Ex-Karstadt, Große Bergstraße) eine Ausstellung und ein Symposium mit dem Titel Sofern geben wird.

SOFERN… die Fotografie nur eine fiktive und unvollkommene Wiedergabe der Realität ist bietet sie heute als Medium eine Vielzahl an Möglichkeiten, um neue Bilder zu erzeugen. Fotografen sollten aktiv nach neuen Bildern suchen, um zu einer eigenständigen Aussage zu gelangen. Diese Bilder wären eine Erweiterung der bestehenden Welt und ein Fortschritt für das Medium. Dabei würde ein aktiver Eingriff nicht bedeuten, dass es dabei um eine bestimmte Technik geht, vielmehr ist damit ein Eingriff in die bestehende Welt gemeint, zugunsten einer erweiterten Auseinandersetzung mit der Fotografie und der Realität. Für ein Fortbestehen des Mediums ist die Suche nach neuen Bildern unerläßlich.

Eröffnung der Ausstellung ist am 18.04.2008, 19 Uhr. Die ausstellenden Künstler stehen zu Gesprächen bereit. Danach Eröffnungsparty im Forum Altona. Die Ausstellung ist öffentlich und kann während der gesamten zwei Wochen besucht werden. Abschließend findet am 03.05. und 04.05.2008 ein Symposium mit Vorträgen statt, die sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit dem ausgeschriebenen Thema beschäftigen. Die genaue Liste der Redner wird Mitte April bekanntgegeben und ist auch auf der Internetseite einzusehen.