Archive for Januar, 2008

Die “Hin-und-Weg-Malerin”

Dienstag, Januar 29th, 2008

jaodernein_web.jpg

“Ich bin eine Hin-und-Weg-Malerin”, sagt Susanne Benninghoff-Lühl. Und beschreibt den Kampf, das Ringen um ein stimmiges Bild. Die Leinwand vollmalen, bis zum Platzen, um dann in einem Prozess positiver Destruktion zu übermalen. “Ich schlage dann richtig mit dem Pinsel auf das Bild und sage: Weg mit Dir!”, beschreibt sie lachend ihre Art zu arbeiten. Ihr multimediales Künstlerporträt wird morgen fertig. Sowie es auf ihrer website erschienen ist, werde ich es auch hier veröffentlichen.

Zitat von Sean Penn

Montag, Januar 28th, 2008

Es ist 9 Uhr 22. Mein innerer Kritiker setzt mir erbarmungslos zu. Warum ich mir so viel Zeit nehme, für meine Reise zu mir selbst, fragt er streng. Mit diesem Tonfall, der Rechtfertigungen erzwingt. Ich quäle mich bei der Antwort. “Weil ich es mir wert bin”. Währenddessen lese ich Nachrichtenseiten im Web und stoße auf das hier:

Als Kind war er fast krankhaft scheu und lebte in seinem eigenen Kosmos wie jemand, der sich nicht an die anderen verschwenden will, weil er ahnt, dass sie sein Geschenk nicht zu schätzen wissen, schreibt Georg Diez über den Schauspieler Sean Penn. In einem Interview auf ZEIT.de sagt Penn: “Wissen Sie, was ich glaube? Dass wir in eine Welt hineingeboren werden, in der sich niemand die Zeit nimmt, der zu werden, der er ist – und all diese Menschen, die nicht sie selbst sind, verletzen die wenigen Menschen, die sich diese Zeit nehmen.”

Da scheint eine verwandte Seele zu sein. Ein zutiefst zorniger Idealist, der auch keinen Frieden schliessen kann mit den Ungerechtigkeiten des Lebens und der Welt…

P.S. Genau über mir, lassen trampelnde Elefantenherden (Nachbarn) Stille als etwas sehr Wertvolles erscheinen.

Die Kraft kommt aus der Mitte

Sonntag, Januar 27th, 2008

kraft.jpg

Schlechter Verlierer

Mittwoch, Januar 23rd, 2008

schlechter_verliererweb.jpg

Vorschau. Mit dem Bild “Schlechter Verlierer” möchte ich neugierig machen, auf ein neues Künstlerporträt von Susanne Benninghoff-Lühl, das gerade entsteht.

Künstlerporträt: Swantje Lahnor

Sonntag, Januar 20th, 2008

Swantje Lahnor: Malerin und Gestalterin mit unbestechlichem Auge. Ihre Arbeiten: Augenfutter. Aber der Betrachter sollte auch ein Auge auf die Schwarzweiss-Photographien von Ewa Musialowska in diesem Porträt werfen. Ewa hat schon zugesagt, demnächst einige ihrer wunderbaren Arbeiten im Rahmen einer Künstlerwoche auf Artona zu veröffentlichen. Ich freue mich schon darauf…

Amaridyllis

Donnerstag, Januar 17th, 2008

amaryll.jpg

Angeregt von einem Tulpenphoto des Fabian Mohr, gefunden in seinem sehr informativen Multimedia-Blog iso 800, habe ich meine Anti-Winterdepressions-Tischpflanzen fotografiert und ein klein wenig photogeshoppt (Der geneigte Artonaut möge mir den Anglizismus nachsehen) …

Über das Glück

Mittwoch, Januar 16th, 2008

Eben auf Zeit online fand ich eine dieser seltenen Perlen im Netz: Ein Interview mit Tal Ben-Shahar. Der Psychologe Tal Ben-Shahar ist einer der populärsten Harvard-Dozenten. Fast 900 Studenten kamen im vergangenen Semester zu seiner Vorlesung. Sein Thema: Glück.

“Schon als Kind hören wir: Ohne Fleiß kein Preis. Wir verlagern die Belohnung für unsere Arbeit – das Glück – in die Zukunft. Viele Studenten arbeiten fünf Jahre auf ihren Abschluss hin, und wenn sie fertig sind, geht es so weiter: noch mal fünf Jahre, um sich im Beruf zu etablieren. Dann noch mal fünf Jahre, um sich auf einen Chefposten hochzuarbeiten. Plötzlich sind sie 50. Und merken, dass sie viele Jahre verschenkt haben, in denen sie glücklicher hätten sein können.”

“Viele wählen ihr Fach nach den Berufsaussichten oder den Wünschen der Eltern. Persönliches Interesse, Leidenschaft und Spaß berücksichtigen sie dabei immer weniger, auch weil ihnen eingeredet wird, sie müssten sich nach dem Arbeitsmarkt richten. Was für ein Unsinn! Wenn man sich traut, mutig ist, etwas macht, an das man wirklich glaubt, dann öffnen sich die Türen. Bei der Berufswahl sollten die drei Faktoren »Stärken«, »Bedeutung« und »Freude« zusammenkommen. Man sollte etwas machen, für das man begabt ist, an dem man Freude hat und in dem man einen Sinn sieht.”

(Tal Ben-Shahar)

Interview: Juliane von Mittelstaedt/ Die Zeit

Ordinary Music Vol.1

Montag, Januar 14th, 2008

konzneu.jpg

Das FORUM NEUE MUSIK in der Christianskirche am Klopstockplatz kündigt für Mittwoch, den 16.1.08, ein Konzert zeitgenössischer Musik an. Was den Hörer erwartet? Dazu der Komponist Nikolaus Gerszewski: “Jenseits der üblichen Klassifikationen der Kunst- und Unterhaltungsmusik, plädiere ich für eine normale Musik. Musik ist für mich weder Kunst, noch Unterhaltung. Musik ist eine Existenzform.” Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermässigt 7 Euro.

Komposition

Samstag, Januar 12th, 2008

bal5.jpg

Lange Jazznacht

Donnerstag, Januar 10th, 2008

fundbureauneu.jpg

Am Donnerstag, den 10. Januar, steigt die erste lange Jazznacht im Fundbureau 2008. Zum Auftakt spielen:

TRIO CONNEX
Lutz Büchner (sax), Philipp Steen (b), Björn Lücker (dr). Die CD “Trio Connex” ist beim Label “Schoener Hören Music” des Saxofonisten Jonas Schoen im Januar 2006 erschienen. (NRW-Vertrieb) Hier eine Rezension eines Konzerts im Literaturhaus Hamburg: ” Aus den “Kieler Nachrichten”: “Büchner ist der zur Zeit bedeutendste Saxophonist in Deutschland. Wenn man von der dänischen Jazzlegende Alex Riel zu Plattenaufnahmen als Ersatz für den mehrfachen Grammy-Gewinner Michael Brecker eingeladen wird, muss man schon verdammt gut sein.” (Text: Jazzbüro/ Fundbureau)

NHF (HH/B)
Peer Neumann (keys), Jörg Hochapfel (keys), Rudi Fischerlehner (dr). “zwei berliner und ein hamburger improvisieren elektronische musik zwischen krach und tanzen,” heisst es auf der website, “zuckende drum’n'bass-skelette auf dem schrottplatz der untoten tastentiere. ein labyrinth zerbröckelnder klangwände”, sowie das FUNDBUREAU WORKSHOP ENSEMBLE, speziell für diesen Abend zusammengestellt und geleitet von Gabriel Coburger.

Fundbureau, Stresemannstr. 114, Einlass 20h, Beginn 21h, Eintritt 6/8 Euro