Archive for Oktober, 2007

MinimalMusic

Sonntag, Oktober 28th, 2007

Steve Reichs Music for Mallet Instruments und Phil Glass´Akhnaten: Beeindruckende Beispiele für die sogenannte minimal music. Zeitgenössische Kompositionen, die mich zu einem Stück inspiriert haben. Einen von drei Teilen können Sie auf dem Audio-Blog Sketches and Scores hören. Wenn Sie mögen…

Gen Orient

Mittwoch, Oktober 24th, 2007

Orientalische Anmutung, harmonisch Moll, Rapdrums - geht das zusammen? Entscheiden Sie selbst und hören Sie rein in meine neue Veröffentlichung auf Artonas Schwesterblog Sketches and Scores.

Lust, Lee und Langeweile

Sonntag, Oktober 21st, 2007

Gefahr und Begierde“. In Venedig brachten es die leidenschaftlichen Leibesübungen bis zum goldenen Löwen. Sexplizite Szenen wechseln ab mit zarten Andeutungen: Ang Lee trieb seine Darsteller Tony Leung und Tang Wie zu Höchstleistungen. Bilder intimer Intensität. Die gewaltige Sprengkraft der Sexualität, gewalttätige Unterdrückung und hemmungslose Hingabe, Kontrollzwang und Selbstaufgabe: Eruptive Emotionen und explosive Erotik. Aber der Rest des Films? Hongkong, Ende der dreissiger Jahre, Krieg zwischen Japan und China. Eine Laienspielschar, glühende Patrioten und naive Weltverbesserer, plant ein Komplott: den Mord an einem misstrauischen Kollaborateur mittels Konkubine. Das Drama nimmt seinen Lauf. Schon die unfreiwillige Generalprobe geht schief und gerät zum blutspritzenden Desaster. Die verstörten Studenten verstricken sich immer mehr in den politischen Wirren bis sie selber geopfert werden: im Namen hehrer Ziele und des Generals Tschiang-Kai-Tschek. Eine Geschichte über manipulierte Menschen, Missbrauch und Macht. Und über die Unberechenbarkeit der Liebe. Erzählt in düsteren Bildern. Mit quälenden zweieinhalb Stunden viel zu lang. Weder “Szenen einer Ehe”, noch “Im Reich der Sinne”. Auch kein historisches Epos. Ich war ratlos und wäre lieber in “Ratatouille” gegangen…

Jörgen Habedank über Malerei

Freitag, Oktober 19th, 2007

Er meldete sich per mail. Um sich auszutauschen und seine Arbeit bekannt zu machen. Jörgen Habedank hat sich einige interessante Gedanken über Malerei gemacht, die ich hier ausschnittweise vorstellen möchte. In seinen Texten zur Malerei heisst es: Die Musik des Malens - das “Malen der Musik”…. Der Klang dieser Bilder ist ihre Aussage, ihr Inhalt. Bei den meisten Bildern ist kein direkt gegenständlicher Inhalt zu finden. Die Frage “Was ist hier abgebildet?” ist so nicht zu stellen, ebenso wenig wie, bezogen auf die Musik, die Frage “Was hat denn der Komponist da abgebildet?”. Dennoch findet sich in dieser Klang-, Form-, Farb- und Bewegungswelt etwas “Gegenständliches”. Ganz besonders gefiel mir auch dieser Abschnitt: Der Malakt - ein völlig improvisierter Vorgang. Die bange Frage, “Gelingt dieser Akt?” steht im Raum wie beim Schau­spieler, der seinen Akt auf der Bühne spielt. Nur ist das Bild vorher nicht geübt, nicht erprobt, es ist im Moment des Ent­stehens ein Bühnenstück ohne Textbuch, ohne gelernten Text, ohne Regieanweisung - es ist eben Improvisation. Zeigt er doch, dass alle künstlerischen Ausdrucksformen zusammengehören, Teil desselben Ganzen sind. Von der sinnlichen Freude des Schaffens zeugt dieses Zitat: Ich male keine Bilder mehr - ich tanze jetzt Bilder! (…) das Bild ensteht ganz aus der physischen und seeli­schen Bewegung. Ich tänzele die Farbe auf das Bild, ich umwerbe die Fläche, den Rhythmus. Ich führe die Farbe, die Farbe führt mich.

Green(c)art

Donnerstag, Oktober 18th, 2007

Nahe Fremde - fremde Nähe. 16 Künstler aus zehn Nationen. Ein Projekt, gefördert von der Hamburger Kulturbehörde, an mehreren Tagen in der Galerie kunstnah, Große Bergstrasse 152. Heute, ab 19 Uhr, wird unter anderem die Performance Ur-Pass von MAKSA zu sehen und Tanzende Sterne, das sind koreanische Trommler, zu hören sein.

Wir sind woanders

Mittwoch, Oktober 17th, 2007

wsw2logo_web.jpg

Im Rahmen des europäischen Festivals der freien Kunsträume, wird es am 18.10.07 um 19 Uhr im Projekthaus einen besonderen Programmpunkt geben: Während der laufenden Ausstellung von Daphné Bitchatch, besucht ein Shuttle das Projekthaus, Bahrenfelder Str. 322, das alle Hamburger Ausstellungen des Festivals anfährt. Aus diesem Anlass wird die Künstlerin ihr Afrikaprojekt vorstellen, dass sie mit einem Künstlerkollektiv für Kinder in Mali und Benin entwickelt hat. Barbara Lang wird übersetzen.

Gedicht. Vertont.

Montag, Oktober 15th, 2007

Ein Text, den ich vor Jahren schrieb. Neu eingesprochen und musikalisiert. Mit den Mitteln, die mir momentan zur Verfügung stehen. Dem Instrumentarium eines Sinfonie-Orchesters und einer satten Rockband mit röhriger Orgel. Interessiert? Dann klicken Sie hier

Der Trinker

Freitag, Oktober 12th, 2007

trinker.jpg

Das letzte Bild aus der kleinen Reihe mit Bildern von Susanne Benninghoff-Lühl: Der Trinker. Obwohl ästhetisch umgesetzt, behandelt es ein allgegenwärtiges Thema. In Ottensen und in meiner nächsten Wohnumgebung. Kein Tag, an dem man nicht auf Gestalten des Jammers trifft, verwahrlost und Mitleid erregend. Aber auch Wut. Wenn man zum wiederholten Mal am Tag angebettelt wird und den inneren Konfikt zwischen Abscheu und Mitgefühl aushalten muss. Die großen Veränderungen in jedem Einzelnen, aber auch in der Gesellschaft fordern viele Opfer. Einfache Lösungen sind nicht in Sicht. Also Augen auf und durch.

Das traurige Pferd

Donnerstag, Oktober 11th, 2007

trauriges_pferd.jpg

Bild Nummer 2 von Susa Benninghoff-Lühl.

Die Möhrenesserin

Mittwoch, Oktober 10th, 2007

die-moehrenesserin.jpg

Ihre Bilder habe ich schon öfter hier gezeigt. Weil ich sie mag. Während meiner Arbeit an ihrem multimedialen Personenporträt bekam ich auch einige neue Bilder, die Susanne Benninghoff-Lühl demnächst in einer Ausstellung einem größeren Publikum zeigen wird. Drei davon werde ich heute und in den nächsten Tagen auf artona veröffentlichen. Wir beginnen mit der “Möhrenesserin”.