Archive for Mai, 2007

Stern und Kalt-Akquise

Donnerstag, Mai 31st, 2007

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Was haben „Kalt-Akquise“ und ein Stern gemeinsam? Zuerst einmal sass ich wieder in einem Seminar und skribbelte vor mich hin. Akquisition an sich und dann noch „kalt“, ohne das Gegenüber zu kennen, womöglich zu belästigen und sich eine ebenso kalte Abfuhr einzufangen, brrrrr! Horror.  Trotzdem überlebensnotwendig für einen Selbständigen. Ausserdem half es ein bisschen, dass die Dozentin eine charmante und sehr attraktive Frau war. Mit einem Teelöffel Zucker schluckt sich jede Medizin. Ich kritzelte also vor mich hin, um tieferen, weiseren Kräften als meinem aufgeplusterten Ego eine Ausdrucksmöglichkeit zu geben. Und es entstand etwas, das wie ein Stern aussah. Und ein Stern weist im Tarot auf eine strahlende Zukunft hin. Nachdem mir Sanne gestern Grüße und ein breites Grinsen sandte, schubst mich auch mein Selbst auf den Weg. Na denn…

MyTube

Mittwoch, Mai 30th, 2007

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Ich gestehe: Man kann mich als „homo glotzus visionarius“ bezeichnen. Oder Neudeutsch: als Fernsehjunkie. Das Bild zeigt mich, ermattet nach langem Tagwerk (schlochz!), wie ich mit leerem Blick in die Röhre (Neudeutsch: MyTube) schaue. Wenn ich gerade beim Outen (ebenfalls neudeutsch) bin: Jüngst erwarb ich in den heiligen Hallen des Media-Marktes ein Scart-Kabel. Das ermöglicht mir, DVDs zu schlauen, pardon: zu versingen. So kam ich in den Genuss von „Star Wars: Episode III“, zwei Rowling-Elaboraten und einem echten Highlight (neudeutsch!): Tatatataaahhh! (urdeutsch). Der dänische Film „Adams Äpfel“. Eine schrille, skurrile Komödie, die ich allen Schwarzmagiern, pardon: -humoristen wärmstens ans kalte Herz lege. Dänen lügen nicht!

Blaue Stunde

Sonntag, Mai 27th, 2007

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„Was braucht ein Text, um gut zu sein?“

Freitag, Mai 25th, 2007

Frage an junge Verleger, gestellt von “Poetenladen”: „Ich will, dass mich ein Text verändert, dass er auch den Verlag verändert, dass die Dinge in Bewegung bleiben.” Daniela Seel, kookbooks, Berlin und Idstein “Edit will Texte, die etwas besonderes sind, die etwas wagen, die begeistern können, die mehr versuchen, als was wir schon kennen.“ Patrick J. Hutsch, Edit, Papier für neue Texte, Leipzig „Der Text muss den Leser also packen und befremden (…) am Besten mit einer Story, in der sich der Leser angesprochen fühlt…Diese muss (…) erzählt werden in einer Sprache, die es so noch nicht gegeben hat – man könnte sagen, sie muss einen eigenen Sound haben. ” Jürgen Christian Krill, Verlagsbuchhandlung Liebeskind, München „Ein guter Text muss den Leser mitnehmen und er muss ihn ernst nehmen.” Werner Labisch, Verbrecher Verlag, Berlin „Wenn ich in ein Manuskript schaue, entscheidet sich schnell, ob ich weiterlese, und zwar auf der ersten Seite, oft schon nach wenigen Zeilen.” Peter Hinke, Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Leipzig „Ich verlege Autoren, die ein Wagnis eingehen, deren Ziel es ist, die ganze Welt in ein Gedicht zu holen.” Helge Pfannenschmidt, Edition Azur im Glaux Verlag, Dresden. Aus: poet[mag] 3. Das Magazin des Poetenladens. Andreas Heidtmann (Hrsg.). poetbook, Leipzig Juni 2007. ISBN 978-3-00-021141-6. 9,80 Euro.

Kritzelei im Mai

Donnerstag, Mai 24th, 2007

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Es ist fast dreissig Jahre her. Schule. Kunst-Unterricht. Unser Lehrer bot einen Kurs an: “Von der Kritzelei zur Zeichnung”. Mit Hölzern, Tauenden und diversen eher ungewöhnlichen Materialien traktierten wir skribtoltrunken die Untergründe. Herrlich! Dieses selbstvergessene Kritzeln versuche ich auch heute immer wieder. Obwohl es als “Durchwachsener” schwerer fällt, denn als hoffnungsvoller Jüngling. Diese Kritzelei entstand während einer Fortbildung zum Thema: Steuern und Versicherungen für Selbständige. “Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren, sind Schlüssel aller Kreaturen…” Liebe Finanzbeamten, ich lege Euch Novalis wärmstens an Herz…

“Balanceakt Sicherheit” ?

Dienstag, Mai 22nd, 2007

Vater Staat: pleite. Mutter Natur: siecht. Ihre Kinder sind existenziell verunsichert. Ohne Sicherheit kann sich kein Mensch entfalten. Zu viel davon, lässt ihn erstarren. “Balanceakt Sicherheit” lautet der Titel des fünften Foto-Award der Körber-Stiftung. Die Ergebnisse, auch des Preisträgers Julian Faulhaber, sind ab dem 23.5.2007 in einer Ausstellung im Haus der Photographie/ Deichtorhallen zu sehen.

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Artona war eingeladen, vorab einen Blick auf die Fotoschau zu werfen. Ehrlich gesagt: viel Belangloses. Die meisten Bilder - pardon: Foto-Essays - wurden dem anspruchsvollen Motto nicht gerecht. Es darf gefragt werden, ob die Künstler (oder die Juroren) jemals existenzielle Krisen bewältigen mussten, die ihre Sicherheit innerlich wie äußerlich gefährdeten. Gefühlter Tiefpunkt der Ausstellung: Skurrile Akte unter dem Titel Freunde finden, die den Betrachter zum Voyeur degradieren. Gehörte Kai Diekmann zu den Juroren? Erfreuliche Ausnahme: Jutta Zimmermann und ihre Fotos zum Thema: Ort. Wo Einer zeigten Bauten. Bombastisch und bedrohlich leer. Und Menschen. Vom Betrachter abgewendet. Verloren in angstmachender Architektur. Wenigstens F.C. Gundlach, Photographie-Professor, Sammler, Galerist, Gründungsdirektor des Hauses der Photographie, hatte etwas zu lachen…

Bildend

Montag, Mai 21st, 2007

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Bei der Arbeit. Vor einer Woche berichtete ich über die Gründung des Weltzukunftsrates im Hamburger Rathaus. Statt des Bürgermeisters oder der Redner interessierte mich besonders die Arbeit der Bildjournalisten. Zumindest fotografisch gesehen. Hier zwei Schappschüsse.

Nachts(ch)icht: Die Konturen des Ichs

Sonntag, Mai 20th, 2007

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Die Konturen des Ichs. Konturen / Grenzen der persönlichen Identität werden aufgelöst. Die Wahrnehmung der äußeren Welt und der eigenen Person zerfließen ineinander. Es entsteht ein ‘ozeanisches Gefühl’ der Verbindung. (David Godbehere)

Magic Moment

Freitag, Mai 18th, 2007

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Magic Moment. Farben beeinflussen unser Wohlbefinden und können wahre Wunder wirken. Farben lassen Lebensräume individuell in einer schier unerschöpflichen Vielfalt erscheinen. (David Godbehere)

Nachts(ch)icht: Lichterkreis

Donnerstag, Mai 17th, 2007

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Erneut bringt ein Bild von David Godbehere Licht ins Dunkel. Lesen Sie seine Gedanken dazu:

“Licht kann Dinge in eine andere Welt tauchen lassen ….
Licht befähigt uns zu Sehen, Finden und zu Beobachten.
Den Großteil aller Sinneseindrücke fangen wir mit den
Augen ein. Licht ist seit Urzeiten elementares
Lebensbedürfnis und ist mehr als nur Mittel gegen die Dunkelheit,
es macht Räume und Farben erst erlebbar. Unter den verschiedenen
Formen der Energie ist das Licht von ganz besonderer Art.”